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CHIRURGIE


Zahnextraktion

Zahnerhaltung ist Ziel, in einigen Fällen ist die Erhaltung eines Zahnes jedoch nicht mehr möglich bzw. nicht sinnvoll. Der Zahn muss dann entfernt, extrahiert, werden. Dieser Eingriff kann i.d.R. unter örtlicher Betäubung erfolgen. Normalerweise wird der Zahn mit einer Zange gezogen.
Nach der Zahnextraktion werden Aufbisstupfer auf die Wunde gelegt. Diese Tupfer sollten eine Stunde zwischen den Zähnen bleiben, damit Nachblutungen vermieden werden können. Danach kann der Mund ausgespült werden.
Wichtig ist es, die Wunde zu kühlen. Für den Nachhauseweg erhalten Sie bei uns ein Kühlkissen. Danach kühlen Sie mit Kühlkompressen bis zum Abend weiter. Schmerzmittel nur bei Bedarf einnehmen. Achten Sie darauf, dass Schmerzmittel kein Aspirin enthalten, da dieses die Blutgerinnung reduziert. Wir empfehlen Paracetamol oder Ibuprofen.

Wurzelresektion

Die sog. Wurzelspitzenresektion kann erforderlich werden, wenn sich an der Wurzel eines Zahnes eine Entzündung gebildet hat, die durch eine Wurzelbehandlung (also durch die Wurzel hindurch) nicht mehr beseitigt werden kann. Die Resektion der Wurzelspitze ist dann meist die einzige Maßnahme, die den Zahn erhalten kann. Im Röntgenbild ist erkennbar, welche Ausdehnung ein entzündlicher Prozess an der Wurzel hat.

Zysten-OP

Kieferzysten sind durch entzündliche Prozesse entstanden Hohlräume im Kieferknochen. Der Hohlraum wird von einer dünnen Haut ausgekleidet, dem Zystenbalg. Zysten gehen fast immer von einem abgestorbenen Zahn aus, sog. radikuläre Zysten. Das Wachstum der Zyste ist schmerzlos und wird vom Patienten nicht bemerkt.
Entdeckt werden Zysten meist zufällig durch Röntgenaufnahmen als Zufallsbefund. Der durch die Zyste im Kiefer entstehende Hohlraum kann dazu führen, dass der betroffene Zahn sich lockert, da die Wurzel den Halt im Kiefer verliert. Sind Zähne ohne erkennbaren Grund gelockert, sollte unbedingt ein Röntgenbild angefertigt werden.

Weissheitszahn-OP

Weisheitszähne nennt man die dritten großen Backenzähne in der Zahnreihe. Diese entwickeln sich häufig erst viel später als die anderen Backenzähne, daher auch der Name "Weisheitszahn". Die Entfernung von Weisheitszähnen ist in manchen Fällen schwierig und daher flößt eine solche Maßnahme den betroffenen Patienten leicht Angst ein. Hier möchten wir Sie informieren, wie Weisheitszähne im Kiefer unter normalen und nicht normalen Bedingungen angeordnet sind. Eine Entfernung der Weisheitszähne ist nicht generell erforderlich, sondern nur dann, wenn diese in ihrem normalen Durchbruchsweg gehindert sind bzw. von diesen Folgeschäden verursacht werden können.

Hemisektion

Als Hemisektion bezeichnet man die Teilung eines zweiwurzeligen Zahnes in zwei Hälften mit je einer Wurzel. Meist ist eine der Wurzeln von einer Entzündung befallen und muss entfernt werden. Die gesunde Wurzel hat die Größe eines kleineren Zahnes und ist meist voll funktionstüchtig. Auf diese Weise kann der Verlust des ganzen Zahnes vermieden werden, insbesondere wenn dieser als Pfeilerzahn für Zahnersatz benötigt wird.

Transplantation

In der Zahnmedizin werden zwei verschiedene Transplantationstechniken angewandt:

1. Transplantation von Zähnen
Es gibt Fälle, in denen ein grosser Backenzahn vorzeitig verlorengeht. Ein Ersatz dieses fehlenden Zahnes kann durch eine Brücke mit Überkronung der Nachbarzähne oder ein Implantat erfolgen. Eine weitere Möglichkeit kann sein, einen Weisheitszahn in diese Lücke zu verpflanzen. Diese Technik funktioniert jedoch nur, wenn der Weisheitszahn vom Wurzelwachstum für eine Transplantation geeignet ist und natürlich von der Größe her in die Lücke paßt.

2. Transplantation von Zahnfleisch
Sollte es zu einem größeren Zahnfleischrückgang an einem Zahn gekommen sein, kann eine Transplantation von Zahnfleisch eine Lösung darstellen. Dazu wird vom harten Gaumen ein Zahnfleischareal entfernt und an die gewünschte Stelle verpflanzt. Der Defekt am Gaumen heilt schnell aus.

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