Serviceleistungen

FAKTURIERUNGSHINWEISE


Sehr geehrte Patientinnen und Patienten!

Das ZahnZentrum ist für alle Kassen zugelassen. Die Fakturierung unserer Leistungen erfolgt auf der Grundlage der verschiedenen amtlichen Gebührenverzeichnisse. Der Abrechnungsweg hängt davon ab, ob Sie privat, bei einer gesetzlichen Krankenkasse (AOK,IKK,LKK,BEK,TKK etc.) oder einem anderen Kostenträger (Freie Heilfürsorge, Post, Bahn, etc.) versichert sind.

Wir erstellen die Abrechnungen mit größter Sorgfalt. Dennoch gibt es wegen der komplizierten und oftmals für Patienten wenig transparenten Gebührenbestimmungen immer wieder Erklärungsbedarf. Es ist sehr schade, wenn nach einer erfolgreichen medizinischen Behandlung durch Erstattungsärger mit Kostenträgern der Eindruck entsteht, man sei nicht ausreichend aufgeklärt worden oder die Abrechnungen seien nicht korrekt. Wir bitten Sie daher, alle Unterlagen und Mitteilungen, die Sie von uns und den Kostenträgern erhalten gewissenhaft durchzulesen und uns bei jeder Unklarheit direkt anzusprechen.

Die Erstattungsrichtlinien und -grenzen der einzelnen Kostenträger sind sehr verschieden und unterliegen ständigen Änderungen.

Wir beraten Sie gerne.

Private Versicherung und Beihilfe

Sie erhalten für privatzahnärztliche Leistungen eine Rechnung, die Sie Ihrer Versicherung einreichen können. Die Rechnungen werden von uns auf der Grundlage der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) und der Ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ) von 1996 erstellt.

Da weder Preise noch Leistungsbeschreibungen immer dem aktuellen Stand entsprechen und Kostenträger ständig ihre Erstattungsrichtlinien ändern, ist bei der Abwicklung der Erstattungen z.T. mit Schwierigkeiten zu rechnen. In jedem Fall sollten Sie vor Behandlungsbeginn die Behandlungsplanungen (Heil- und Kostenplan) bei der Versicherung bearbeiten lassen. Bei Rückfragen helfen wir gerne. Lassen Sie sich nicht mit allgemeinen unverbindlichen Zusagen abspeisen, da Sie als Rechnungsempfänger für Erstattungsausfälle eintreten müssen.

Zahlungsverzögerungen durch Beihilfe/KVB/Postkrankenkasse

Die genannten Kostenträger erlauben sich immer wieder Bearbeitungszeiten von mehreren Wochen für die eingereichten Rechnungen. Laut Gebührenordnungen sind ärztliche und zahnärztliche Rechnungen sofort fällig. Für diese oft wochenlangen Zahlungsverzögerungen gibt es überhaupt keine Rechtsgrundlage. Verlangen Sie in solchen Fällen zumindest Abschlagszahlungen von Ihrer Versicherung.

Gesetzliche Krankenversicherung

Bei gesetzlich versicherten Patienten gibt es drei Abrechnungswege. Die Gebühren sind in einem speziellen Verzeichnis (BEMA) festgelegt. Darin sind die Leistungen aufgeführt, die von der gesetzlichen Kasse übernommen bzw. bezuschusst werden. Für Leistungen, die dort nicht aufgeführt sind, erhalten Sie als GKV-Patient eine Privatabrechnung nach GOZ und/oder GOÄ.

Die "normalen" Behandlungsleistungen wie Füllungen, Chirurgie etc, werden über die Krankenversicherungskarte (KVK) direkt mit der Kasse abgerechnet. Hier fallen keine Zuzahlungen an. Aufwendigere Füllungen aus Gold oder Keramik oder Kunststoff erfordern eine Zuzahlung.

Die anteiligen Kosten einer entsprechenden Amalgamfüllung werden direkt mit der Kasse via Krankenversichertenkarte (KVK) abgerechnet. Für die "Mehrkosten" erhalten Sie eine Rechnung nach der Behandlung.

Für Zahnersatz wird Ihnen von den gesetzlichen Kassen ein Festzuschuss auf die Kosten für Material- und Laborkosten sowie zahnärztliches Honorar gewährt. Der Festzuschuss richtet sich nach dem Zahnbefund vor der Behandlung.

Ratenzahlungsvereinbarungen

Teilzahlungen bedürfen einer vorherigen individuellen schriftlichen Vereinbarung mit Ihrem Zahnarzt. Mündliche Vereinbarungen werden nicht getroffen. Ratenzahlungsvereinbarungen müssen vor Beginn der Behandlung schriftlich vereinbart sein. Nachträgliche Vereinbarungen sind nicht möglich. Teilzahlungsvereinbarungen mit Laufzeiten bis zu 48 Monatsraten werden von spezialisierten Dienstleistern angeboten. Fragen Sie uns gerne danach.

Zusatzversicherungen?

Die Versicherungswirtschaft bietet verschiedene Zusatzversicherungen für Zahnersatz an. Bevor Sie eine solche Versicherung abschließen empfehlen wir, das individuelle Risiko durch Ihren Zahnarzt feststellen zu lassen. Es kann sonst leicht passieren, dass die Versicherung teuerer wird als ggf. erforderlicher Zahnersatz oder die Versicherung nicht die Deckungssumme hat, die ggf. erforderlich ist. Hier ist besonders auf das "Kleingedruckte" zu achten. Verschiedene Klauseln können dazu führen, dass im konkreten Fall doch nicht die gewünschten Leistungen erstattet werden, da z.B. von der Versicherung in Eigenregie entwickelte Preislisten vom Zahnarzt oder Zahntechniklabor nicht akzeptiert werden. Zusatzversicherungen benötigen zur Bearbeitung der Unterlagen den vorher von der gesetzlichen Versicherung bearbeiteten Heil- und Kostenplan mit der Kostenzusage (Festzuschuss). Erst dann kann die Zusatzversicherung ihnen klare Auskünfte erteilen.

Zahnbehandlung & Steuer

Die Kosten für implantatgetragenen Zahnersatz müssen die Finanzämter als aussergewöhnliche Belastung steuermindernd anerkennen. Dies hat das Finanzgericht Berlin-Brandenburg entschieden. Die Begründung der Finanzrichter: Implantate gehören mittlerweile zum medizinischen Standard und können deshalb nicht als Außenseitermethode steuerlich abgelehnt werden. Darüber hinaus müssen Versicherte nicht zu der günstigsten Methode des Zahnersatzes greifen, um eine steuerliche Anerkennung zu erreichen. Denn festsitzender und teurerer Zahnersatz erleichtert den Alltag und verbessert die Artikulationsfähigkeit, so dass er durchaus auch aus medizinischer Sicht notwendig sein kann. Alle diese Gründe sprechen nach Auffassung des Gerichts dafür, die Kosten anzuerkennen. (FG Berlin-Brandenburg, Az: 2 K 5507/04)

Damit können Patienten die Kosten für Implantate genau wie für Kronen oder eine Zahnspange von der Steuer absetzen (§ 33 Einkommenssteuergesetz). Das zu versteuernde Einkommen kann sich dadurch verringern. So muss beispielsweise ein allein verdienender Familienvater mit einem Kind und einem Jahresbruttoeinkommen von 36.000 Euro maximal 1.080 Euro jährlich selbst tragen. Alle darüber hinausgehenden Kosten kann er steuerlich geltend machen. Die Zahnärztekammer Schleswig-Holstein bietet im Internet einen Online-Rechner an, der den persönlichen Grenzwert berechnet.
Quelle: Blickpunkt 3/08

Wer berät Sie neutral?

Sicherlich werden Sie bei Unklarheiten Kontakt mit Ihrer Krankenkasse aufnehmen wollen. Dort erhalten Sie nicht immer die Informationen, die Sie benötigen. Verbindliche Auskünfte zu Gebührenfragen erteilen Ihnen auch die folgenden Organisationen: 1) Für Belange der gesetzlichen Krankenversicherung: Kassenzahnärztliche Vereinigung Niedersachsen
2) Für Belange aus privatzahnärztlichen Abrechnungen: Zahnärztekammer Niedersachsen

Ihre Fragen an unsere Buchhaltung

richten Sie bitte unter Angabe der Rechnungsnummer an Frau Hagemann und
wenn es um kieferorthopädische Abrechnungen geht an Frau Jacobs-Grünewald.

Bezahlart

Bei uns können Sie bar, per Überweisung und auch mit Ihrer EC oder Kreditkarte bezahlen.

Kartenzahlung

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