Prophylaxe

WARUM PROPHYLAXE?


Solange Zähne und Zahnfleisch gesund sind hat man gut Lachen.

Werden Zähne und Zahnfleisch durch Karies und Parodontose befallen, kann einem das Lachen deutlich vergehen.

Prophylaxe ist die vorbeugende Beseitigung bakterieller Zahnbeläge von den Zahnoberflächen. Da diese Bakterienrasen als besonders aggressiv gelten, sollten sie regelmäßig 1 bis 4 Mal im Jahr in der Zahnarztpraxis durch eine speziell dafür ausgebildete Prophylaxemitarbeiterin (ZMF,ZMP) entfernt werden. Ansonsten kann es zu Karies und/oder zur Lockerung und dem späteren Ausfall der betroffenen Zähne kommen. Die Abbildungen zeigen Zahnbelag und den dazugehörigen Bakterienrasen unter dem Mikroskop. Das Zahnfleisch ist bereits stark angeschwollen. Die zunächst gesunden Zähne werden früher oder später durch die bakteriellen Beläge Karies oder Parodontose bekommen.

Bakterien im Mund - Schluß mit dem Versteckspiel

Bakterien gehören zur natürlichen Mundflora. Ca. 1000 verschiedene Bakterienarten gibt es in der Mundhöhle. Solange ein Gleichgewichtszustand zwischen den einzelnen Bakterienarten besteht und das Immunsystem die Kontrolle über dieses Ökosystem Mundhöhle behält, besteht keine Gefahr. Kommt es jedoch zur Vermehrung bestimmter Keime, so können gesundheitliche Schäden daraus resultieren. Durch moderne mikrobiologische Verfahren, wie den DNS-Sondentest, kann genau ermittelt werden, welche Keime sich übermäßig vermehrt haben. Diese Analyse ist von entscheidender Bedeutung für die weitere Behandlung durch den Zahnarzt. Das Bakterien ursächlich für Zahnfleischerkrankungen sind ist nicht neu. Bakterien weisen allerdings eine unterschiedliche Gefährlichkeit auf und reagieren unterschiedlich auf Antibiotika. Wird ohne einen vorherigen Test mit einem Antibiotikum behandelt, kann es sein, dass nur darauf empfindliche Keime reduziert werden. Diese Verschiebung führt zu einer Vermehrung der nicht empfindlichen Bakterien. Möglicherweise bleibt die Behandlung ohne wesentlichem Effekt. Kennt man jedoch die genaue Aufteilung der übermäßig vermehrten Bakterienarten, kann man gezielt - ggf. mit einer Kombination verschiedener Präparate - behandeln und einen wesentlich besseren Therapieerfolg erreichen.

Dieser "Speicheltest" ist vollkommen schmerzlos und erfordert nur wenige Minuten Behandlungszeit. Das Resultat wird der Praxis innerhalb einer Woche vom Labor mitgeteilt. Die genaue Therapieplanung wird dann mit dem Patienten besprochen. Die Kosten von ca. 120 € werden von Gesetzlichen Kassen nicht übernommen; dennoch eine lohnende Investition!

Fissuren

Die Zahnoberfläche weist an verschiedenen Stellen spaltförmige Vertiefungen auf, die die Ansammlung von Bakterien begünstigen und oftmals Ausgangspunkt einer Karies sind. Diese Vertiefungen nennt man Fissuren. Von außen ist die tatsächliche Tiefe dieser Spalten nicht erkennbar.

Die Fissuren stellen eine Schwachstelle im sonst sehr widerstandsfähigen Zahnschmelz dar. Hat die Karies erst den harten Zahnschmelz durchdrungen, breitet sie sich im weicheren Zahninneren schnell aus. Fissurenkaries ist neben der Zwischenraumkaries die häufigste Eintrittspforte für Kariesbakterien.


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