Implantate

WAS IST EIN IMPLANTAT?


Schöne und gesunde Zähne werden mit Gesundheit, Vitalität, Jugend, Erfolg etc. verbunden. Der plötzliche Verlust eines oder schlimmstenfalls der letzten Zähne überhaupt ist für den Betroffenen daher oft ein Schock.

Konventionelle Zahnersatzlösungen erfordern das Abschleifen von (gesunden) Nachbarzähnen, die Eingliederung von Klammerprothesen oder sogar einer Totalprothese aus Plastik mit Gaumenplatte.

Alle diese konventionellen Techniken stellen einen schwerwiegenden Eingriff in das vorherige Zahnsystem dar. Funktion, Sprache und natürlich die Ästhetik werden ggf. schwer beeinträchtigt.

Zahnimplantate aus Titan oder Zirkonoxidkeramik sind künstliche Zahnwurzeln, die die Wiederherstellung der ursprünglichen Zahnsituation fast immer ermöglichen. Ein naturgetreuer, fester und schön aussehender Zahnersatz kann mit Hilfe von Zahnimplantaten bis ins hohe Alter realisiert werden.

Implantate verhalten sich im Kiefer wie eigene Zahnwurzeln und stabilisieren die Knochenmasse, in der der bisherige Zahn verankert war. Wird ein fehlender Zahn nicht durch ein Implantat ersetzt, kann es wegen fehlender Beanspruchung durch Kaukräfte zum Abbau von Knochenmasse (Atrophie) kommen.

Die Titanoberfläche des Implantates hat die Eigenschaft, mit dem Kieferknochen fest zu verwachsen. Diese Einheilung nennt man "Osseointegration". Die Einheilung dauert im Unterkiefer ca. 3 Monate, im Oberkiefer bedingt durch den "weicheren" Knochen ca. 3-9 Monate. Besonders wichtig sind moderne OP-Technik und Sterilität während des Eingriffes.

Die Implantate werden steril in den Kieferknochen eingesetzt. Der Aufwand bei der Operation zahlt sich durch minimale Entzündungsreaktionen nach der OP und meist nur geringen Wundschmerz aus. Die Fäden bestehen aus einem besonders Gewebe schonenden Material und werden nach ca. 10-14 Tagen gezogen. Die Einheilzeit beträgt zwischen 3 und 5 Monaten, ja nach OP-Gebiet im Ober- oder Unterkiefer. In manchen Fällen ist der Kieferknochen durch Entzündungen schwächer geworden und muss erst durch Knochenaufbaumaterial in eine für Implantate ausreichende Dicke aufgebaut werden. Die Implantationen können in aller Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

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